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Die Berner Designerinnen und der Designer von Loufmeter 2018:
Nicole Verbeek (PAMB), Sandra Soltermann (etris), Evelyne Pfeffer (PAMB), Adrian Reber, Sabine Portenier,
Tabitha Wermuth, Debora Rentsch (v.l.n.r.)

Das Berner Designerinnenduo Nicole Verbeek und Evelyne Pfeffer kreiert in seiner eigenen Boutique in Bern unter dem Label PAMB ein Gefühl von «Angezogensein» für sie und ihn.

Reduziert auf das Wesentliche und dennoch voller durchdachter Finessen schaffen PAMB nach Kundinnen und Kunden benannte Kreationen. Ihre Kleider funktionieren zu jedem Anlass, zu jeder Tageszeit und überdauern Saisons mit Leichtigkeit. Zu den für PAMB typischen grafischen Stoffen kommen für die aktuelle Kollektion erstmalig Tops, Jupes und Kleider mit Blumenmuster dazu.

Zweimal jährlich produziert PAMB eine Auswahl an Shirts, Blusen, Kleidern, Jupes, Hosen, Tops, Cardigans, Jacken, Mänteln in den Grössen 36-46, viele davon in verschiedenen Materialausführungen. Design, Schnittentwicklung, Gradierung und Prototypen entstehen in Bern. Die Herstellung erfolgt in einem Kleinbetrieb in Polen.

Evelyne Pfeffer und Nicole Verbeek machen seit ihrem Studium in Zürich gemeinsam Mode und verkaufen ihr Schneiderinnenhandwerk im eigenen Ladenatelier im Monbijou.

DESIGNERINNEN: Nicole Verbeek-Burri, Evelyne Pfeffer
LADENATELIER: PAMB, Monbijoustrasse 99, 3007 Bern
www.pamb.ch

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Sabine Porteniers exklusive Stücke begleiten Frauen modern und zeitlos durch den Alltag und vereinigen Komfort, Funktionalität und High Fashion. Von der Idee bis zur Produktion geschieht alles unter einem Dach in Thun. Ihre Ansprüche an Form, Funktionalität, Qualität und Innovation sind in jeder Faser ihrer Kreationen spür- und sichtbar. Die Kollektionen sind im Handwerk regional verwurzelt, richten sich bei ihrer Umsetzung aber gleichzeitig international aus.

Die aktuelle Kollektion heisst „Osa“, benannt nach der Filmemacherin und Pilotin Osa Johnson (1894 – 1953). Sabine Portenier ist fasziniert von Johnson als „Abenteurerin und adrettes Wesen – eigenständig, selbstbewusst, feminin.“ Roher Denim steht in Kontrast zu fliessenden schwarz-weissen Stoffen, traditionelle Verarbeitungstechniken werden in neuem Kontext gezeigt. Nachhaltigkeit und faire Produktion sind Sabine Portenier ebenso wichtig wie Experimente mit kreativen Köpfen aus den unterschiedlichsten Disziplinen.

Sabine Portenier studierte in Basel Fashion Design und arbeitete in ganz Europa. Ihre Kreationen zwischen Mode und zeitgenössischer Kunst wurden mehrfach ausgezeichnet.

LADENATELIER: Sabine Portenier, Scheibenstrasse 6, 3600 Thun
LADEN: c/o rytz, Brunngasse 54, 3011 Bern
www.portenier.ch

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Der Berner Adrian Reber macht Strickmode für Männer. Seine Kollektionen werden in der Schweiz designt und produziert. Verarbeitung, Qualität, Komfort – diese drei Eigenschaften stehen bei Adrian Rebers Arbeit im Vordergrund.

Seit geraumer Zeit arbeitet Adrian Reber mit Upcycling: Aus Gebrauchtem entsteht Neues. In diesem Jahr trifft Gehäkeltes auf Jeans.

Reber unterstellt seine Kollektionen keinem Thema. Er stellt sein Individuum – einen Reisenden – jeweils an einen Ort, von dem aus die Kollektion entsteht. Zur aktuellen Kollektion sagt der Designer: „Ibiza in den 70ern, eine Finca in Strandnähe. Warmer Stein, umgeben von blühenden Büschen und Blumen, ein Fest der Farben und Gerüche, rege besucht von Insekten und Eidechsen, das Zirpen der Grillen steter Begleiter. Unter den Füssen Terracotta oder Sand, in der Nase Salz und Pinien, im Blick lokale Handwerkskunst und den Horizont.“

Adrian Reber stammt aus Ostermundigen. Nach Studien in Bern und Paris zog es ihn ins Tessin. Heute lebt und arbeitet er in Ostermundigen und La Chaux-de-Fonds.

LADEN: c/o TOKU, Gerechtigkeitsgasse 53, 3011 Bern
www.adrianreber.com

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Debora Rentsch steht für unaufgeregtes und schlichtes Fashiondesign. Die in Bern produzierten Basics sind durch ihre Wandelbarkeit vielseitig kombinierbar. Oft können die Kleidungsstücke auf verschiedene Arten getragen werden. Ein auf den Kopf gestellter Pullover wird so zum Kleid – drehen, wenden, oben unten: Die Designerin lotet die Wandelbarkeit ihrer Frauenkollektionen immer neu aus.

Für ihre aktuelle Kollektion bleibt Debora Rentsch dem Baukastensystem treu. Sie freut sich an neuen Farbtönen wie Abricot und Pistache und gibt ihren Baumwollstoffen gerne klassische Streifenmuster.

Im Ladenatelier in Bern verarbeitet Debora Rentsch fast ausschliesslich Naturmaterialien wie Baumwolle, Seide, Viskose, Leinen oder Wolle. Weil ihre Kleider sorgfältig und mit Liebe zum Detail genäht werden, begleiten sie ihre Trägerin spielend über mehrere Saisons.

Debora Rentsch sorgt seit 2009 von Bern aus mit ihrem eigenen Label auch jenseits der Landesgrenzen für Furore. Davor arbeitete sie für zahlreiche Film- und Theaterproduktionen.

LADEN: ooonyva, Münstergasse 35, 3011 Bern
www.deborarentsch.ch, www.ooonyva.ch

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Das Label etris der Bernerin Sandra Soltermann steht für bequem tragbare Kleider, die unaufgeregt und edel daherkommen. Die hochwertige Qualität ist dabei ebenso spürbar wie die handwerkliche Verarbeitung der Tessiner Produktion sichtbar. Kundinnen und Kunden werden in ihren emotionalen und funktionalen Bedürfnissen ernst genommen.

Am Loufmeter zeigt etris seine vierte Kollektion „Planeten“. Sie vereint klassische mit gewagt schönen Farben und Designs, die Lust auf Sommer und Sonne machen. etris steht für Slow Fashion: Alle Stücke sind aus nachweisbar fairen, nachhaltigen Materialien hergestellt. Sie werden individuell gekennzeichnet und sind so für die Kundschaft nachverfolgbar. etris verwendet bevorzugt Hersteller aus der Schweiz und dem nahen Ausland. Neben Standardgrössen wird auch Anfertigung auf individuelle Körpermasse angeboten.

Gründerin, Designerin und Geschäftsführerin Sandra Soltermann ist ursprünglich Tänzerin und Choreografin. Nach Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit möchte sie mit etris einen ausgewogenen Ansatz in die Modebranche einbringen.

DESIGNERIN: Sandra Soltermann
LADENATELIER: etris, Lagerweg 8, 3013 Bern
www.etris.ch

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Die Schnitte von Tabitha Wermuth zeichnen sich durch klare Linien, kleine Details und Minimalismus aus. Das zeitlose Design ermöglicht das Kombinieren verschiedener Stücke, die sich so über Jahre tragen lassen. Alle Teile können in verschiedenen Farben und Stoffen bestellt und der Trägerin angepasst werden.

Tabitha Wermuth entwirft ihre Kollektion fortlaufend und macht Frauenkleider, die sie auch selbst gerne anzieht. Ihre Berufswahl begründet sie so: „Ich mache Mode wegen der Vielfalt der Arbeitsprozesse. Es ist mir wichtig, am Schluss etwas in den Händen halten zu können.“ Vom Design bis zur Produktion wird alles im eigenen Atelier in Bern gemacht.

Tabitha Wermuth verarbeitet ausschliesslich GOTS zertifizierte Naturmaterialien aus umweltgerechter und sozial fairer Produktion. Sie freut sich, dass immer mehr Firmen nachhaltig und fair produzieren.

Tabitha Wermuth absolvierte an der BFF Bern die Ausbildung zur Bekleidungsgestalterin. Danach hat sie in der Modebranche in Berlin gearbeitet, bevor sie 2016 ihr eigenes Label gründete.

LADEN: c/o Nordring Fair Fashion, Lorrainestrasse 4, 3013 Bern
www.tabithawermuth.com

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Die Baslerin Claudia Güdel entwickelt Damen- und Herrenbekleidung für die täglichen Herausforderungen. Dabei vereint sie Alltagstauglichkeit mit Ästhetik zu kraftvollen Designs.

Claudia Güdel hat eine klare Designsprache und sagt: „Die Mode braucht keine neuen Outfits, sie braucht eine neue Haltung.“ Mit Schere, Papier und viel Sorgfalt fürs Detail entwickelt sie Modelle, die in ihrer Eigenständigkeit und Funktionalität überzeugen. Wenn ein Design exakt die Balance zwischen elegant und casual hält, wenn es sowohl ins Chalet wie in den Konzertsaal passt, ist Claudia Güdel richtig zufrieden damit.

Die Kollektionen werden in der Schweiz, in Deutschland und in Polen hergestellt. Claudia Güdel kombiniert technische Materialien mit weichen Naturfasern und entwickelt daraus eigenwillig-elegante Damen- und Herrenbekleidung. Viele ihrer Modelle sind wendbar.

Das Label Claudia Güdel Men’s Wear wurde vor 16 Jahren in Basel gegründet. Seit 2008 werden auch Damenkleider angeboten. Claudia Güdel Wo|Men’s Wear betreibt eigene Geschäfte in Basel und Zürich und ist in diversen Läden schweizweit anzutreffen.

LÄDEN:
c/o TOKU, Gerechtigkeitsgasse 53, 3011 Bern
Claudia Güdel, Schnabelgasse 4, 4051 Basel
Claudia Güdel, Bäckerstrasse 56, 8004 Zürich
www.claudiagudel.ch

ART BASEL HONGKONG 2017

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